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5 Möglichkeiten, in Indonesien aktiv zu sein

Der Name Indonesien kommt aus dem griechischen und setzt sich aus den Worten Indien und Insel zusammen. Ein passender Name, denn Indonesien ist mit über 17.000 Inseln der weltweit größte Inselstaat. Klar, dass sich hinter so vielen verschiedenen Inseln auch verschiedene Kulturen, Sehenswürdigkeiten, Naturschauspiele und natürlich mögliche Aktivitäten verstecken.

Im folgenden möchten wir Ihnen 5 Tipps für einen Aktivurlaub in Indonesien geben. Welche Möglichkeiten gibt es um aktiv zu werden?

1. Wandern

Reisterrassen auf Bali

Goethe hat gesagt „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“. Eine ideale Art Indonesien zu entdecken, ist auf einer Wanderreise. Die Routen der Inseln sind vielfältig und bieten von Vulkanen und Nationalparks über Regenwald, Reisterrassen, Strände und traditionellen Dörfern einiges an Sehenswürdigkeiten. Da die Routen auch in ihrer Schwierigkeit variieren, eignet sich das Wandern nicht nur für erfahrene Wanderer, sondern auch Anfänger können auf Indonesien wandern. Grundsätzlich sind Wanderungen und andere Aktivitäten das ganze Jahr über möglich, aber in der Regenzeit von November bis März kann es passieren, dass man zwischendurch nass wird. Dafür ist in dieser Zeit dann aber auch weniger los. Hier unsere Tipps für eine Wanderung in Indonesien:

1. Die Jatiluwih Reisterrassen

Die Jatiluwith Reisterrassen auf Bali wurden auf Grund ihrer Einzigartigkeit von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Für eine Wanderung durch die Reisterrassen gibt es verschiedene farbig markierte Routen mit Längen von 1,5 – 8 km. Die einzelnen Routen sind gut markiert, sodass auch eine Wanderung ohne Guide möglich ist.

2. Kartersee Mount Kelimutu

Die Kraterseen des Mount Kelimutu auf der indonesischen Insel Flores sind dafür bekannt, dass sie verschiede Farben haben, welche sich je nach Tages- und Jahreszeit verändern. Zu Fuß legt man ab dem Ort Mani circa 11 km zurück, um zu den Kraterseen zu kommen. Alternativ kann man sich dem Krater mit einem Fahrzeug nähern und macht dann vom Parkplatz aus einen Spaziergang zu den Seen von circa 1,5 km.

3. Ijen Vulkan

Der Ijen Vulkan liegt auf der Insel Java und ist bekannt für den dort stattfindenden Schwefelabbau. Es erwarten einen also zum einen giftige Schwefeldämpfe zum anderen aber auch die damit verbundene intensive gelbe Verfärbung des Gesteins. Die Wanderung auf den Vulkan ist recht leicht und sowohl mit als auch ohne Guide möglich. Zu beachten ist, dass der Vulkan am Nachmittag nicht für Touristen geöffnet ist. Wer früh aussteht und den Aufstieg in der Nacht startet, hat die Möglichkeit, das Phänomen des blauen Feuers zu bewundern.

2. Trekking

Blick auf den Kelimutu Kratersee

Von Trekking spricht man, wenn eine längere Strecke inklusive Übernachtung zu Fuß zurückgelegt wird. Dabei führen die mehrtägigen Wanderungen oft in entlegene Gebiete. Wer also noch mehr Lust auf Abenteuer hat und gerne zu Fuß unterwegs ist dem empfehlen wir diese Trekking Routen in Indonesien:

1. Rinjani Vulkan

Der Rinjani Vulkan ist mit 3726m der zweithöchste Vulkan Indonesiens. Er befindet sich auf der Insel Lombok und gilt bei den Hindus und dem Stamm Sask als heilig. Eine Trekking Tour kann 2-7 Tage dauern und sollte nur mit einem Guide gemacht werden. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen dem etwas längeren Gipfel Trek und einem Trek zum Kraterrand, welcher etwas niedriger liegt. Die Route ist anstrengend und anspruchsvoll und empfiehlt sich daher vor allem für erfahrene Wanderer mit einer gute Fitness.

2. Dschungel Trekking

Der Dschungel auf der Insel Sumatra ist einer von nur 2 Orten auf der Welt, an dem es noch freilebende Orang-Utans gibt. Von dem Ort Bukit Lawang aus hat man die Möglichkeit, sich auf ein Dschungel-Abenteuer zu begeben. Wer ein Trekking plant und im Dschungel übernachten möchte, sollte auf keinen Fall ohne Guide losziehen.

3. Radfahren

Wer lieber auf Rädern durch fremde Ländern rollt als zu Fuß unterwegs zu sein, für den eignet sich eine Radreise in Indonesien. Ob Ausflüge per Rad oder ganze Radreisen, vieles ist möglich. Wer die Inseln komplett mir dem Rad entdecken möchte, sollte bedenken, dass die Entfernungen teils groß sind und die meisten Inseln recht hügelig sind. Außerdem sind die Straßenverhältnisse teilweise schlecht und die Hitze kann beim Radfahren zu schaffen machen. Ersatzteile und Zubehör gibt es nur in den größeren Städten, wer sich alles individuell auf den Weg macht sollte gut vorbereitet sein! Indonesien bietet verschiedenste Radrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und für verschieden Radtypen.

4. Surfen

Surfer am Strand von Lembonga auf Bali

Indonesien gilt unter Surfern als Paradies. Die Bedingungen sind relativ konstant und es gibt verschiedene Wellen für jedermann – vom Anfänger bis zum Profi. Wer noch nie auf dem Surfboard stand, aber beim Anblick der Surfer und Wellen Lust bekommen hat das Surfen auszuprobieren, kann sich vor Ort Material leihen und sich in einem der Surf-Camps Anleitung holen. Eine gute Gelegenheit für alle diejenigen, die lieber im und am Wasser aktiv sind, als auf dem Land.

5. Tauchen

Anemonenfische bei einer Koralle

In Indonesien findet man eine unglaubliche Artenvielfalt und neben den bekannten Riffen gibt es auch noch unentdeckte Flecken – ein Unterwasser-Paradies. Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Biodiversität so groß wie hier. Das heißt nirgendwo sonst kann man so viele verschiedene Fisch- und Korallenarten entdecken wie in Indonesien. Zudem ist die Wassertemperatur das ganze Jahr über angenehm. Ein Paradies für Taucher! Dabei muss man gar nicht ganz abtauchen. Wer sich ohne Sauerstoffflasche und Neoprenanzug wohler fühlt, kann die Unterwasserwelt auch mit dem Schnorchel bestaunen.

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