Last Updated on 18. Dezember 2025 by Asien Reiseportal
Delhi ist mehr als eine Stadt – es ist ein Erlebnis. Hier treffen jahrhundertealte Architektur auf das moderne Indien, lebhafte Basare auf weitläufige Gärten und prachtvolle Paläste auf ärmliche Slums.
Die riesige Metropole befindet sich in Nordindien am Fluss Yamuna und besteht aus insgesamt 16 Distrikten. Das Zentrum bildet die Altstadt mit ihren einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Südlich von Alt-Delhi liegt der Regierungsbezirk Neu-Delhi. Die übrigen Stadtteile gliedern sich um dieses Zentrum herum.
In diesem Artikel stellen wir Dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Delhi vor – mit Insider‑Tipps, praktischen Reise‑Hinweisen und Gründen, warum sich ein Besuch lohnt.
- Rotes Fort (Red Fort) – Monument der Mogul‑Pracht
- Qutub Minar – Turm der Eroberung
- India Gate – Denkmal & Stadtpark
- Jama Masjid & Chandni Chowk Markt – Herz von Alt‑Delhi
- Humayun’s Tomb – Vorgänger des Taj Mahal
- Akshardham‑Tempel – Spirituelle Moderne
- Lotus‑Tempel – Oase der Ruhe
- Lodi-Gärten – Ruhe, Geschichte und Natur im Einklang
- Praktische Reise‑Tipps für Delhi
- Jetzt planen & inspirieren lassen!
Rotes Fort (Red Fort) – Monument der Mogul‑Pracht
Das Rote Fort (Lal Qila) ist eines der Wahrzeichen Delhis und gehört zum UNESCO‑Weltkulturerbe. Die monumentale Anlage aus rotem Sandstein war jahrhundertelang Sitz der Mogul‑Kaiser. Beim Rundgang durch die prachtvollen Hallen und Gärten spürst du die Geschichte hautnah. Besonders eindrucksvoll sind die Diwan‑i‑Aam (Halle der öffentlichen Audienzen) und die kunstvoll verzierten Innenhöfe. Außerdem ist auch das Naqqarkhana („Trommelhaus“) sehenswert, ein dreistöckiges Torhaus, in dem früher das Palastorchester spielte.
Unser Tipp: Besuche das Rote Fort am frühen Morgen, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Lichtverhältnisse für Fotos optimal sind.

Qutub Minar – Turm der Eroberung
Im Süden Delhis ragt der Qutub Minar, ein 73 Meter hoher Turm aus dem 12. Jahrhundert, majestätisch in den Himmel. Er ist das höchste Backsteingebäude Indiens und Teil einer weitläufigen historischen Anlage mit Moscheen, Torbögen und der berühmten Eisernen Säule, die seit über 1600 Jahren der Korrosion trotzt. Das Iltutmish-Mausoleum ist das Grabmal eines berühmten Sultans aus dem 13. Jahrhundert sowie das erste bedeutende Mausoleum der indo-islamischen Architektur.
Der Qutub Minar zählt zu den höchsten Turmbauten der islamischen Welt und gilt als imposantes Meisterwerk der frühen indo-islamischen Architektur.
Unser Tipp: lass Dich vom Namen “Turm” nicht täuschen – für den gesamten Qutub Minar‑Komplex solltest du 1,5–2 Stunden Besichtigungszeit einplanen, denn es gibt mehr zu sehen als nur den Turm selbst.

India Gate – Denkmal & Stadtpark
Das India Gate ist ein Triumphbogen zu Ehren der gefallenen Soldaten und ein beliebter Treffpunkt in Neu‑Delhi. Umgeben von weiten Rasenflächen ist es ein wunderbarer Ort für einen Spaziergang oder ein Picknick bei Sonnenuntergang. Abends wird das Bauwerk stimmungsvoll beleuchtet – ideal für beeindruckende Fotos deiner Indien‑Reise.
Unser Tipp: wenn es Deine Zeit erlaubt, lohnt es sich, das India Gate sowohl tagsüber als auch im Dunkeln zu besichtigen. Von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr findet eine Lichtshow statt, bei der das Gate und die umliegenden Springbrunnen beleuchtet werden – sehenswert!
Wenn Dir Menschenmassen nichts ausmachen, ist ein Besuch am 26. Januar (Tag der Republik) oder 15. August (Unabhängigkeitstag) ganz besonders!

Jama Masjid & Chandni Chowk Markt – Herz von Alt‑Delhi
Die Jama Masjid ist eine der größten Moscheen Indiens. Von ihren Minaretten hast du einen spektakulären Blick über Alt‑Delhi. Direkt daneben beginnt der gewaltige Basar Chandni Chowk, ein Labyrinth aus engen Gassen voller Gewürze, Stoffe, traditionellem Street Food und Handwerkskunst – ein Fest für alle Sinne. Hier erlebt man Indien auf kleinstem Raum!
Unser Tipp für Genießer: Nutz Deinen Besuch des Chandni Chowk Markts unbedingt auch, um typische indische Leckereien zu kosten: Paratha (Fladenbrot), Jalebis (Gebäck, das in Ghee frittiert wird), bengalische Süßigkeiten, Khurchan und und und….

Humayun’s Tomb – Vorgänger des Taj Mahal
Dieses eleganten Mausoleum aus dem 16. Jahrhundert gilt als architektonische Inspiration für den späteren Taj Mahal in Agra. Umgeben von gepflegten Gärten bietet die Anlage eine ruhige, entspannte Atmosphäre – perfekt für einen schönen Spaziergang.
Unser Tipp: Plane Deinen Besuch am frühen Vormittag oder späten Nachmittag ein – dann ist das Licht besonders weich für Fotos und es ist etwas kühler. Außerdem solltest Du Dir genug Zeit nehmen, da der Komplex, der auch weitere Sehenswürdigkeiten wie Isa Khans Moschee und Grab, Bu Halimas Garten und das Afsarwala Grab umfasst, größer ist, als er zunächst erscheint.

Akshardham‑Tempel – Spirituelle Moderne
Der Swaminarayan Akshardham‑Tempel ist ein modernes architektonisches Meisterwerk und einer der meistbesuchten Tempel Delhis. Er wurde erst 2005 eröffnet und stellt eine Hommage an Bhagwan Swaminarayan und 10.000 Jahre indische Kultur, Architektur und Spiritualität dar. Die kunstvollen Steinschnitzereien, weitläufigen Gärten und Multimediashows machen diese Aspekte erlebbar.
Unser Tipp: Auch hier gilt es genug Zeit einzuplanen, der Komplex ist riesig und man kann problemlos einen ganzen Tag darin verbringen. Stell Dich auf strenge Sicherheits‑ und Kleidervorschriften ein, Elektronik muss weggeschlossen werden und Schulter sowie Knie müssen bedeckt sein. Und verpasse auf keinen Fall die Wasser- und Lichtshow am Abend!

Lotus‑Tempel – Oase der Ruhe
Der Lotus‑Tempel ist ein Zentrum der Meditation und Spiritualität, offen für Menschen aller Glaubensrichtungen, auch wenn es sich um einen Bahá’í-Tempel handelt. Die einzigartige Architektur und die friedvolle Atmosphäre machen ihn zu einem der beliebtesten Orte für eine ruhige Auszeit mitten in der Großstadt.
Das Design ist einer Lotusblüte nachempfunden, die das indische Symbol für Liebe, Frieden, Unsterblichkeit und Reinheit ist. Sie besteht aus 27 Blütenblättern in drei Reihen von je 9 Blättern. Um das Gebäude herum liegen 9 Wasserbecken, die ebenfalls die Form von Lotusblättern haben.
Unser Tipp: Beachte unbedingt, dass Fotos nur mit Genehmigung und auch nur in bestimmten Bereichen erlaubt ist! Es empfiehlt sich außerdem, direkt morgens bei der Öffnung des Tempels da zu sein, immerhin erreicht der Tempel Besucherzahlen bis zu 150.000 Personen am Tag.

Lodi-Gärten – Ruhe, Geschichte und Natur im Einklang
Die Lodi-Gärten gehören zu den schönsten grünen Rückzugsorten in Delhi und sind ideal für alle, die nach den intensiven Eindrücken der Stadt etwas durchatmen möchten. Zwischen gepflegten Rasenflächen, schattenspendenden Bäumen und kleinen Seen findest du mehrere beeindruckende Mausoleen aus der Lodi- und Sayyid-Dynastie – darunter das Shisha Gumbad und das Grab von Mohammed Shah. Die etwa 360.000 m² große Anlage ist besonders bei Spaziergängern, Yogagruppen und Fotografen beliebt.
Unser Tipp: Die Lodi-Gärten sind morgens und zum Sonnenuntergang besonders stimmungsvoll – ideal für einen entspannten Start oder Ausklang deines Besichtigungstags.

Praktische Reise‑Tipps für Delhi
Beste Reisezeit
Die Monate Oktober bis März gelten als ideal: Das Wetter ist angenehm kühl, und du kannst Delhi ohne extreme Hitze erkunden. Beachte jedoch, dass in den Wintermonaten gelegentlich Smog die Sicht und das Wohlbefinden beeinträchtigen kann.
Anreise & Fortbewegung
Delhi verfügt über ein gut ausgebautes Metro‑Netz, das dich schnell zu fast allen Sehenswürdigkeiten bringt. Taxis und App‑basierte Fahrdienste (z. B. Uber, Ola) sind zuverlässig und komfortabel.
Kombinieren, was geografisch zusammenpasst
Unser Tipp: Die Stadt ist sehr groß, plane deine Besichtigungen so, dass du nahe beieinanderliegende Highlights an einem Tag erkundest. Beispielsweise:
- Alt‑Delhi‑Tag: Rotes Fort → Jama Masjid → Chandni Chowk
- Neu‑Delhi‑Tag: India Gate → Lotus‑Tempel → Humayun’s Tomb
Jetzt planen & inspirieren lassen!
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